Torfestival in der Champions League: PSG setzt sich gegen Barça 4:2 durch, Yamal zwischen Fehler und Geniestreich

Sechs Tore, ein verdienter Sieger und am Ende viele offene Wunden: Das Champions-League-Topspiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona hielt, was man sich davon versprochen hatte. Am Ende stand es 4:2 für die Gastgeber aus Paris, und beide Mannschaften verließen das Stadion nicht ohne Blessuren.
Barças erster Rückschlag der Saison
Für die Katalanen bedeutete die Niederlage das Ende einer bis dahin makellosen Serie. Bis zu diesem Abend hatte Barcelona in dieser Spielzeit noch keine Partie verloren, nun musste das Team erstmals eine Pleite hinnehmen, und das ausgerechnet in einer Begegnung mit großer Strahlkraft.
Lamine Yamal: Zwischen Fehler und Meisterstück
Im Mittelpunkt stand einmal mehr Lamine Yamal. Der junge Offensivspieler zeigte in diesem Duell beide Seiten seines Spiels: Auf der einen Seite stand ein Patzer, der sich in dieser Partie ungünstig auswirkte. Auf der anderen Seite stand ein Treffer, der die Zuschauer auf den Plätzen von den Sitzen riss. Genie und Übermut lagen bei ihm an diesem Abend eng beieinander.
PSG ohne Schonung, aber mit Personalsorgen
Paris fand über weite Strecken die passenden Antworten auf das hohe Tempo der Gäste und konnte sich am Ende den Sieg sichern. Die Freude darüber wurde allerdings durch Verletzungen getrübt: Drei Schlüsselspieler des französischen Klubs fielen aus oder mussten angeschlagen vom Feld. Wie schwer die Blessuren wiegen, dürfte für den weiteren Verlauf der Saison entscheidend sein.
Ein Spiel mit Signalwirkung
Das 4:2 zeigt, dass in dieser Champions-League-Saison auf beiden Seiten mit Kräften zu rechnen ist, die weit über die Gruppenphase hinaus Ansprüche anmelden. Für Barcelona geht es nun darum, die Niederlage schnell zu verarbeiten, während Paris mit dem Sieg im Rücken, aber auch mit einem Lazarett im Kader, in die nächsten Aufgaben geht.
Quelle: www.spiegel.de





