Paredes büßt für Ausschreitungen nach WM-Finale

Die tumultartigen Szenen nach dem Finale der Weltmeisterschaft ziehen ernsthafte Konsequenzen nach sich. Der Internationale Fußball-Verband ahndet das Fehlverhalten mit mehreren Spielersperrungen.
Besonders hart trifft es Leandro Paredes. Der argentinische Mittelfeldspieler, der als Anführer der Ausschreitungen identifiziert wurde, erhält eine Sperrung für zehn Partien. Damit wird er für einen längeren Zeitraum aus dem Verkehr gezogen und kann nicht für die Nationalmannschaft antreten.
Neben Paredes werden zwei weitere argentinische Spieler mit Sperren belegt. Sie müssen ebenfalls für ihre Rolle bei den Vorfällen büßen, erhalten jedoch kürzere Sperrzeiträume als der aggressive Mittelfeldakteur.
Darüber hinaus wird auch ein spanischer Profi sanktioniert. Dies deutet darauf hin, dass die Fifa die Vorkommnisse umfassend untersucht hat und bei mehreren Beteiligten Fehlverhalten festgestellt wurde.
Die Strafen verdeutlichen, dass der Weltverband entschlossen gegen Gewaltausbrüche und unsportliches Verhalten vorgeht, auch wenn es hochkarätige Spieler und prestigeträchtige Spiele betrifft.
Quelle: www.t-online.de





