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International

Infragestellung von Infantinos Führungsrolle: DFB setzt kritisches Zeichen

July 17, 2026

Die Wahl des Fifa-Präsidenten rückt in den Fokus der Fußball-Welt. Gianni Infantino kann der Unterstützung von mehr als 200 Verbänden sicher sein, wie aktuelle Meldungen zeigen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen aus Europa, die an der Amtsführung des Schweizers zweifeln.

Der Deutsche Fußball-Bund steht dem Fifa-Präsidenten mit merklicher Skepsis gegenüber. Die Frustration des DFB entzündete sich insbesondere an einem politisch heiklen Moment: Als der frühere amerikanische Präsident Donald Trump intervenierte, suspendierte die Fifa daraufhin eine Rotsperre wieder. Dieses Handeln löste erhebliche Kritik aus und unterminierte in den Augen deutscher Funktionäre die Unabhängigkeit der Fifa.

International scheint Infantino hingegen weniger auf Widerstand zu stoßen. Die breite Unterstützung durch hunderte Verbände deutet darauf hin, dass der Amtsinhaber in weiten Teilen der Fifa-Mitgliedschaft das Vertrauen genießt. Damit verfügt Infantino über ein stabiles Fundament für eine mögliche Wiederwahl bei der kommenden Wahl im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft 2026.

Die unterschiedlichen Positionen zwischen dem DFB und der internationalen Mehrheit offenbaren eine Kluft in der Bewertung von Infantinos Amtsführung. Während der deutsche Verband eine kritischere Haltung einnimmt, scheint der globale Konsens eher in Richtung Kontinuität zu gehen.

Quelle: www.spiegel.de

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