Fußball braucht neue Perspektiven: DFB sollte Frauen stärker einbinden

Das Scheitern bei der Weltmeisterschaft hat eine intensive Debatte über die Zukunft des deutschen Fußballs ausgelöst. Allerdings dominieren dabei weiterhin männliche Stimmen die öffentliche Diskussion, während weibliche Perspektiven in den Hintergrund treten.
Zwei prominente TV-Expertinnen zeigen, dass es an der Zeit wäre, diesen Kurs zu ändern. Friederike Kromp und Tabea Kemme beweisen in ihren Analysen eindrucksvoll, welchen Mehrwert Frauen in der Betrachtung und Gestaltung des Spitzenfußballs bringen können. Ihre Fachkompetenz und innovative Ansätze verdeutlichen, dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Leitungs- und Analysepositionen des DFB von großem Vorteil für die gesamte Institution wäre.
Der Deutsche Fußball-Bund sollte diese Erkenntnisse nutzen und bewusst mehr Frauen in strategische Funktionen berufen. Eine vielfältigere Zusammensetzung von Entscheidungsträgern könnte neue Impulse für die Weiterentwicklung des deutschen Fußballs setzen und ganz nebenbei auch das Potenzial weiblicher Talente in Trainerstab und Management stärker ausschöpfen.
Quelle: www.spiegel.de



