Rassistische Anfeindungen überschatten Frankreichs WM-Turnier

Die französische Nationalmannschaft sieht sich bei dieser Weltmeisterschaft mit wiederholten rassistischen Beleidigungen konfrontiert. Besonders Angreifer Kylian Mbappé und seine Teamkollegen wurden während des Turniers mehrfach Zielscheibe solcher Attacken.
Zusätzliche Kontroversen entstanden durch umstrittene Äußerungen des früheren spanischen Regierungschefs Mariano Rajoy, die die Situation weiter anheizten und die öffentliche Debatte rund um das französische Team kurz vor dem Halbfinale zusätzlich belasteten.
Die Vorfälle werfen ein grelles Licht auf ein ernstes Problem im modernen Fußball und auf internationaler Bühne. Das französische Nationalteam muss sich nicht nur sportlich bewähren, sondern kämpft auch gegen zunehmende Diskriminierung an.
Der Fokus liegt damit nicht allein auf sportliche Leistungen, sondern auch auf die grundsätzliche Frage, wie der Fußball und seine Institutionen mit rassistischen Verhaltensweisen umgehen und diese bekämpfen.
Quelle: www.spiegel.de


