Abschied eines Trainers, der ohne Show auskam: Frank Schmidt hört in Heidenheim auf

Am Ende der Saison endet eine Ära beim 1. FC Heidenheim: Frank Schmidt wird seine Tätigkeit als Trainer niederlegen. Die Nachricht ist für den Verein und die Region ein tiefer Einschnitt, denn Schmidt steht wie kaum ein anderer für Beständigkeit und Bodenhaftung.
SWR-Sportreporter Kersten Eichhorn ordnet den Schritt in einem Kommentar ein und spricht von dem Abschluss eines großartigen Lebenswerks. Seine Einschätzung zielt auf mehr als sportliche Ergebnisse: Entscheidend sei die Haltung, mit der Schmidt seine Arbeit über all die Jahre betrieben habe.
Ein Stil, den man nur schwer kopiert
Der Kommentar stellt heraus, dass Schmidt auf Effekthascherei verzichtet hat. Statt großer Gesten setzte er auf Klarheit, Verlässlichkeit und einen Umgang mit den Menschen, der ohne Pathos auskam. Genau diese Zurückhaltung macht seinen Weg aus Sicht des Autors so besonders und zugleich so schwer nachzuahmen.
Dass Schmidt nun nach der laufenden Saison aufhört, markiert das Ende einer langen Zusammenarbeit mit dem Verein. Die Frage, wer den Klub danach führen wird, wird den Blick auf Heidenheim in den kommenden Monaten prägen, doch der Abschied zwingt zunächst zu einer Rückschau auf das, was war.
Quelle: www.sportschau.de


