Akanji und die Mode: Stil als Befreiung statt Pflichtübung

Wer im Profifußball auffällt, fällt auch durch seine Kleidung auf. Für viele Spieler ist der Stil abseits des Platzes ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit, ein Ausdruck von Individualität. Nicht jeder im Umfeld des Sports sieht das gern.
Manuel Akanji vom Champions-League-Halbfinalisten Inter Mailand begreift modische Selbstdarstellung offenbar nicht als Gratwanderung, die man sich erst genehmigen lassen muss. Für den Schweizer Nationalspieler bedeutet sie vielmehr Befreiung: die Möglichkeit, sich abseits des Rasens so zu zeigen, wie er sich fühlt.
Der Gedanke dahinter ist einfach, im Fußball aber nicht selbstverständlich. Während Trainingsanzüge und Mannschaftsoutfits den Alltag vieler Profis bestimmen, nutzen andere die freie Zeit, um eigene Akzente zu setzen. Akanji zeigt, dass er diesen Freiraum für sich beansprucht und sich davon nicht durch Erwartungen von außen einschränken lassen will.
Quelle: www.spiegel.de


