Rettig fordert harte Strafen für City: Lizenzentzug und Titelaberkennung im Visier

Im Fall um Manchester City steht das Strafmaß noch aus. Der Club soll in einen massiven Finanzbetrug verwickelt sein, doch wie die Sanktionen ausfallen werden, ist derzeit offen. Die Frage, wie konsequent der europäische Fußballverband reagieren wird, sorgt bereits für eine lebhafte Debatte.
Andreas Rettig hat sich nun deutlich positioniert. Er wünscht sich, dass die UEFA ihre Zähne zeigt und mit aller Härte durchgreift. Sein Appell richtet sich klar an die Verbandsspitze: Der Fall verlange ein deutliches Signal.
Lizenzentzug und Titelaberkennung
Rettig geht in seiner Forderung weit. Er spricht sich für den Entzug der Lizenz aus und will zugleich sämtliche Titel aberkannt sehen. Damit würde die Strafe nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sportlich tief in die jüngere Vereinsgeschichte eingreifen.
Lob für das 50+1-Modell
Parallel nutzt Rettig den Fall, um das deutsche Modell der 50+1-Regel hervorzuheben. Die Vorschrift, nach der Mitglieder die Stimmenmehrheit in der Kapitalgesellschaft behalten müssen, sieht er als wirksamen Schutz vor übermäßigem Einfluss externer Geldgeber. Gerade im Vergleich zu Clubs wie City, deren Finanzgebaren nun im Fokus steht, werde deutlich, welchen Wert solche Regeln haben können.
Quelle: www.spiegel.de





