Kane rettet Bayern einen Punkt gegen Arsenal, aber die Kadertiefe bleibt ein Problem

Mit einer personellen Notlage im Angriff reiste der FC Bayern zum Champions-League-Duell gegen den englischen Meister. Dass die Münchner trotzdem lange wie der sichere Sieger aussahen, lag vor allem an einem Mann: Harry Kane.
Kane als Dreh- und Angelpunkt
Der Engländer übernahm am Donnerstag Verantwortung, wo immer er gebraucht wurde. Mal ließ er sich fallen, um das Spiel zu ordnen, mal suchte er die Tiefe und band die Arsenal-Abwehr. Gerade diese Vielseitigkeit machte ihn zu der Allzweckwaffe, die Bayern in dieser Phase dringend brauchte.
Sorgen hinter der Momentaufnahme
So erfreulich der Abend für Kane und seine Mitspieler war, so deutlich zeigte er auch eine Schwachstelle auf. Die Kadertiefe der Münchner ist derzeit nicht ausreichend, um Ausfälle im Sturm und auf anderen Positionen aufzufangen. Ohne Alternativen auf höchstem Niveau wird es in einer Saison mit Doppelbelastung schwer, den Anspruch auf die ganz großen Titel zu halten.
Das Remis gegen Arsenal ist somit ein Ergebnis, das Hoffnung macht, aber gleichzeitig die Fragen zur Breite des Kaders nicht beantwortet. Bayern hat gezeigt, dass es auch in der Notlage bestehen kann. Ob das auf Dauer reicht, bleibt offen.
Quelle: www.spiegel.de





