Watzke skeptisch: Infantino-Gegner braucht prominente Alternative

Der Kampf um die FIFA-Führungsposition gestaltet sich schwieriger als erhofft. Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke äußert sich pessimistisch zu den Chancen, den amtierenden FIFA-Präsidenten Gianni Infantino abzulösen.
Watzke sieht ein fundamentales Problem in der aktuellen Konstellation: Für einen Machtwechsel an der Spitze des Weltverbandes mangelt es bislang an einem ernstzunehmenden Gegenkandidaten. Unter den Kritikern Infantinos zeichnet sich keine Persönlichkeit ab, die das notwendige Profil und die Unterstützung für eine realistische Herausforderung mitbringt.
Das Fehlen einer prominenten Alternative dürfte Infantino in seiner Position deutlich stärken. Mit dem bisherigen Schachbrett der FIFA-Politik können organisierte Oppositionen nur dann erfolgreich sein, wenn sie mit einem attraktiven Gegenpol aufwarten können, der eine echte Wahl ermöglicht. Solange diese Figur nicht in Sicht ist, werden Bestrebungen zur Absetzung des Amtsinhabers wohl ins Leere laufen.
Quelle: www.t-online.de




