Ermittlungen gegen südkoreanischen Fußballverband nach WM-Debakel

Die südkoreanische Polizei nimmt den landeseigenen Fußballverband unter die Lupe. Hintergrund sind die enttäuschenden Leistungen bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika, die zum frühzeitigen Ausscheiden der Mannschaft führten.
Im Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen steht Ex-Trainer Hong Myung-bo. Gegen den ehemaligen Coach werden konkrete Vorwürfe erhoben, deren genaue Natur bislang teilweise im Dunkeln liegt. Die Untersuchungen deuten auf systematische Missstände hin, die den Verband selbst betreffen.
Das Debakel bei der WM-Endrunde hatte bereits zu intensiven Diskussionen in Südkorea geführt und Fragen zur Kompetenz der Führungsverantwortlichen aufgeworfen. Die nun eingeleiteten strafrechtlichen Ermittlungen sind ein deutliches Zeichen für die ernsthafte Aufarbeitung der Vorgänge innerhalb des südkoreanischen Fußballs.
Die polizeilichen Maßnahmen könnten weitreichende Konsequenzen für die Struktur und Leitung des Verbandes haben und möglicherweise auch personelle Veränderungen nach sich ziehen.
Quelle: www.t-online.de





