Infantino bleibt unbeirrt: Fifa-Chef setzt auf Konfrontation
Gianni Infantino hat sich nach einem turbulenten Treffen der Fifa in seinem Amt behauptet. Trotz massiver Kritik an seiner Amtsführung zeigte sich der Generalsekretär wenig einsichtig – stattdessen ging er zum Gegenangriff über.
Die Reaktion des Fifa-Präsidenten folgt einem bekannten Muster: Statt die Vorwürfe ernsthaft zu adressieren und sich selbst kritisch zu hinterfragen, setzt Infantino auf Angriffe gegen seine Kritiker. Diese Strategie erinnert an Politikern aus den USA, die öffentliche Debatten durch offensive Rhetorik dominieren wollen.
Für die Fifa bedeutet dieser Kurs eine Fortsetzung der Polarisierung. Anstatt die Institution zu einen und Vertrauen aufzubauen, verschärft sich das Klima unter Infantinos Führung zusehends. Die fehlende Bereitschaft zur Reflexion dürfte die internen Spannungen bei der Weltfußball-Behörde in absehbarer Zeit weiter zuspitzen.
Quelle: www.t-online.de


