Beispiellose Sperre: Brasilianer muss warten, bis Gegner genesen ist
Ein brasilianischer Fußballprofi hat sich durch ein brutales Foulspiel in die Geschichtsbücher gespielt – allerdings auf wenig rühmliche Weise. Nach einem schwerwiegenden Regelverstoß gegen seinen Gegenspieler sah der Akteur die rote Karte und muss nun mit einer ungewöhnlichen Konsequenz rechnen.
Die Besonderheit dieser Sperre liegt in ihrer Bemessungsgrundlage: Der Profi darf erst wieder auf dem Platz stehen, wenn der verletzte Gegner vollständig genesen ist und zum Spielbetrieb zurückkehrt. Dies stellt eine äußerst seltene Regelanwendung dar, die im internationalen Fußballzirkus kaum anzutreffen ist.
Der verursachte Schaden muss erheblich sein, denn die Verletzungen des gefoulten Spielers zählen offensichtlich zu den schwerwiegenderen Fällen. Solch drastische Sperrmaßnahmen werden in der Regel nur bei besonders groben Vergehen verhängt, um ein deutliches Zeichen gegen Brutalität auf dem Platz zu setzen.
Diese Regelentscheidung zeigt, dass es auch in Südamerikas Fußballwelt Grenzen gibt, bis zu denen der Härte Raum gelassen wird – und was passiert, wenn diese überschritten werden.
Quelle: www.t-online.de



