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WM 2030: Südamerika will 64 Teams im Turnier sehen

July 21, 2026

Der Präsident des südamerikanischen Fußballverbandes Conmebol, Alejandro Domínguez, hat sich für eine weitere Vergrößerung des Teilnehmerfeldes bei der Weltmeisterschaft 2030 ausgesprochen. Der verbandsinterne Funktionär sieht in einer solchen Maßnahme die ideale Gelegenheit, um ein historisches Jubiläum angemessen zu würdigen.

Domínguez argumentiert, dass eine Ausweitung des Turnierformats auf 64 Teams eine symbolträchtige Entscheidung darstellen würde. Der Gedanke dahinter: Das Jahr 2030 markiert den hundertsten Jahrestag der ersten Fußball-Weltmeisterschaft, die 1930 in Uruguay ausgetragen wurde – ausgerechnet in einem Land, das zur südamerikanischen Konföderation gehört.

Diese Forderung reiht sich in eine Serie von Reformdebatten ein, die die FIFA in den letzten Jahren beschäftigen. Bereits bei der WM 2022 in Katar wurde die Teilnehmerzahl auf 32 Teams festgelegt, nachdem das Turnier vorher lange mit 16 und später 24 Mannschaften ausgetragen worden war. Eine Erhöhung auf 64 Teams würde eine abermalige Strukturveränderung bedeuten.

Mit seinem Vorschlag möchte Domínguez dem Jubiläumsjahr eine besondere Bedeutung verleihen und den Weltfußball auf ein neues Niveau heben – nicht zuletzt mit dem Ziel, südamerikanischen Nationen mehr Chancen auf Partizipation am größten Fußballfest der Welt zu geben.

Quelle: www.t-online.de

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