Klopp kann von WM-Finalisten lernen: Bescheidenheit statt Star-Appeal

Während die Fußballwelt auf die kommende Weltmeisterschaft 2026 blickt, lohnt sich ein Blick auf die Erfolgsgeschichten der beiden WM-Finaltrainer. Lionel Scaloni und Luis de la Fuente sind dabei nicht die klassischen Trainerstars, die regelmäßig in den Medienrampenlicht stehen – und doch führten sie ihre Mannschaften zu den größten Erfolgen.
Scaloni mit Argentinien und de la Fuente mit Spanien schafften es ins Finale des größten Turniers im Fußball. Ihr Erfolg basiert weniger auf mediengeiler Inszenierung oder großen Namen als vielmehr auf stabiler Arbeit, klaren Strukturen und einem konsistenten Managementansatz. Sie beweisen, dass nicht immer die lauteste Stimme oder die prominenteste Vergangenheit als Spieler notwendig ist, um erfolgreich zu sein.
Genau hier könnten sich für Jürgen Klopp wichtige Erkenntnisse für sein Engagement mit der deutschen Nationalelf ergeben. Der ehemalige Liverpool-Coach wird ab 2025 die DFB-Auswahl trainieren und muss die deutschen Traditionen mit neuen Ideen verbinden. Die Beispiele von Scaloni und de la Fuente zeigen: Langfristige Kontinuität, geduldig aufgebautes Vertrauen und die Konzentration auf echte Trainerprinzipien können entscheidender sein als große Namen oder spektakuläre Ankündigungen. Es geht nicht darum, die größte Persönlichkeit im Raum zu sein, sondern darum, eine funktionierende Einheit zu formen.
Quelle: www.spiegel.de

